Ein hochwertiger Parkettboden ist eine Anschaffung fürs Leben. Damit das Holz auch nach vielen Jahren noch so strahlt wie am ersten Tag, ist die passende Zuwendung entscheidend. Wer sein Parkett richtig pflegen möchte, muss kein Profi sein – es kommt vor allem auf die Wahl der richtigen Mittel und das Vermeiden typischer Fehler an. Holz ist ein lebendiger Werkstoff, der auf seine Umwelt reagiert und bei guter Behandlung mit einer wunderschönen Patina dankt.
Als Fachbetrieb geben wir Ihnen hier die wichtigsten Tipps an die Hand, mit denen Sie den Wert und die Optik Ihres Bodens mühelos erhalten.

Die goldene Regel: Weniger ist mehr
Der größte Feind des Parketts ist stehende Nässe. Egal ob versiegelt oder geölt: Ein Holzboden sollte immer nur „nebelfeucht“ gewischt werden. Das bedeutet, dass der Lappen so stark ausgewrungen sein muss, dass der Boden nach maximal zwei Minuten von selbst wieder trocken ist.
Reinigung im Alltag
- Trockenreinigung zuerst: Nutzen Sie einen weichen Besen oder einen Staubsauger mit spezieller Parkettdüse. Sand und kleine Steinchen wirken wie Schmirgelpapier und verursachen feine Kratzer.
- Das richtige Reinigungsmittel: Verwenden Sie niemals aggressive Allzweckreiniger oder gar Scheuermilch. Diese greifen die Schutzschicht an und lassen das Holz stumpf werden. Nutzen Sie stattdessen abgestimmte Parkettreiniger.
Schutz vor mechanischen Schäden
Vorbeugung ist die effektivste Form der Pflege. Mit ein paar einfachen Hilfsmitteln schützen Sie Ihr Parkett vor den Tücken des Alltags:
- Filzgleiter unter Möbeln: Kleben Sie hochwertige Filzgleiter unter Stuhlbeine, Tische und schwere Schränke. So vermeiden Sie unschöne Riefen beim Verrücken.
- Schmutzfangmatten: Eine gute Matte im Eingangsbereich fängt Sand und Nässe ab, bevor sie den Holzboden erreichen.
- Rollen am Bürostuhl: Achten Sie darauf, weiche Rollen (Typ W) für Hartböden zu verwenden oder legen Sie eine transparente Schutzmatte unter den Arbeitsplatz.
Der Unterschied: Pflege für geölte vs. lackierte Böden
Je nach Oberflächenschutz unterscheidet sich die Intensivpflege Ihres Bodens:
- Lackiertes Parkett: Hier genügt eine regelmäßige Reinigung. Bei stumpf gewordenen Flächen helfen spezielle Polish-Produkte, die den Glanz auffrischen und Mikrokratzer im Lack schließen.
- Geöltes Parkett: Dieser Boden benötigt eine rückfettende Holzbodenseife. In regelmäßigen Abständen sollte das Holz zudem mit einem Pflegeöl behandelt werden, um die Schutzschicht in der Tiefe zu erneuern.
Häufige Fragen zum Thema Parkett richtig pflegen (FAQ)
Darf ich einen Dampfreiniger auf Parkett benutzen? Wir raten dringend davon ab. Der heiße Wasserdampf wird unter hohem Druck in die Fugen gepresst. Das führt fast unweigerlich zum Aufquellen des Holzes und kann die Verleimung lösen.
Was tun bei einem hartnäckigen Fleck (z. B. Rotwein)? Reagieren Sie sofort und nehmen Sie die Flüssigkeit auf. Bei geölten Böden lassen sich Flecken oft mit einem speziellen Fleckentferner für Naturholz lokal behandeln, ohne die ganze Fläche zu bearbeiten.
Wie wichtig ist die Luftfeuchtigkeit für mein Parkett? Sehr wichtig! Holz arbeitet bei Schwankungen. Ideal ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 % bis 60 %. Im Winter helfen Luftbefeuchter, übermäßige Fugenbildung durch zu trockene Heizungsluft zu verhindern.
Können Microfasertücher das Parkett beschädigen? Es gibt Microfasern, die sehr scharfkantig sind und den Lack oder die Ölschicht fein zerkratzen können. Nutzen Sie im Idealfall weiche Baumwolltücher oder vom Hersteller freigegebene Wischer.
Warum wird mein Parkett unter dem Teppich heller/dunkler? Holz ist lichtempfindlich und dunkelt unter UV-Einstrahlung nach (oder bleicht aus). Unter dem Teppich bleibt der ursprüngliche Ton erhalten. Wenn Sie den Teppich entfernen, gleicht sich die Farbe durch das Tageslicht meist nach einiger Zeit wieder an.
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